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Pfad 1: nahbar bei dir selbst

Gedanken Check

Gedanken Check

  • Du denkst: „Niemand interessiert sich für mich.“
  • Du fühlst dich nicht gut genug oder ausgeschlossen.
  • Deine Gedanken werden hart und absolut.

5 Minuten Übung:

  • Schreib einen belastenden Gedanken auf.
  • Frag dich: „Stimmt das wirklich – oder fühlt es sich nur so an?“
  • Überlege: Was würde ein guter Freund dazu sagen?
  • Formuliere den Gedanken freundlicher und realistischer.
  • Sag dir z. B.: „Es fühlt sich so an, aber es ist nicht die ganze Wahrheit.“

Ressourcen Scan

Ressourcen Scan

  • Du siehst vor allem, was fehlt.
  • Kleine gute Momente gehen unter.
  • Deine eigenen Stärken geraten aus dem Blick.

5 Minuten Übung:

  • Frag dich abends: Wer hat mir heute gutgetan?
  • Notiere: Was habe ich heute geschafft – auch Kleines?
  • Überlege: Welche Stärke habe ich heute genutzt?
  • Halte deine Antworten kurz fest – schriftlich oder im Kopf.
  • Achte bewusst auf kleine Lichtblicke statt nur auf Mangel.

Freundschaftsbrief an dich

Freundschaftsbrief an dich

  • Du fühlst dich nicht genug oder fehlerhaft.
  • Deine innere Stimme wird hart und kritisch.
  • Scham oder Selbstzweifel werden stärker.

5 Minuten Übung:

  • Schreib dir einen kurzen Brief – so, wie ein guter Freund dir schreiben würde.
  • Frag dich: Was würde jemand sagen, der mich wirklich mag? (z. B. „Es ist verständlich, dass du dich gerade so fühlst.“)
  • Schreib auf: Was tut mir gerade gut zu hören? (z. B. „Du gibst dein Bestes, auch wenn es sich schwer anfühlt.“)
  • Erinner dich: Was vergesse ich über mich selbst? (z. B. „Du bist nicht allein. Deine Gefühle sind menschlich.“)
  • Halt den Ton bewusst freundlich und unterstützend.

Bedarfs-Kompass

Bedarfs-Kompass

  • Du fühlst dich einsam, weißt aber nicht genau warum.
  • Alles fühlt sich diffus oder schwer an.
  • Du reagierst automatisch mit Rückzug.

5 Minuten Übung:

  • Frag dich: „Was brauche ich gerade – und von wem?“
  • Ordne dein Bedürfnis ein: Ruhe, Ablenkung, Nähe oder Trost.
  • Werde konkret (z. B. Spaziergang, kurze Nachricht, kleine Aufgabe, Anruf).
  • Wähle den einfachsten nächsten Schritt.
  • Setz ihn direkt um – auch wenn er klein ist.

Negativ-Filter stoppen

Negativ-Filter stoppen

  • Du siehst vor allem, was schiefläuft.
  • Du bewertest dich schnell ab.
  • Gedanken wie „Ich nerve“ oder „Ich mache alles falsch“ tauchen auf.

5 Minuten Übung:

  • Notiere 3 typische Negativ-Sätze von dir (z. B. „Ich nerve alle.“).
  • Formuliere für jeden einen realistischen Gegengedanken (z. B. „Ich darf mich melden.“).
  • Schreib die neuen Sätze sichtbar auf.
  • Lies sie bewusst, wenn der alte Gedanke auftaucht.
  • Erinner dich: Das ist ein Gedanke – kein Fakt.

Worst-Case-Realitätstest

Worst-Case-Realitätstest

  • Du zögerst, dich zu melden oder jemanden anzusprechen.
  • In deinem Kopf läuft sofort das schlimmste Szenario.
  • Du rechnest innerlich mit Ablehnung.

5 Minuten Übung:

  • Frag dich: Was ist mein schlimmstes Szenario? (z. B. „Sie findet mich peinlich.“)
  • Schätze: Wie wahrscheinlich ist das wirklich – in Prozent?
  • Überlege: Was ist die realistischere Alternative? (z. B. „Vielleicht reagiert sie neutral.“ / „Vielleicht freut er sich.“)
  • Stell beide Möglichkeiten bewusst nebeneinander.
  • Sag dir: Gefühl ist nicht gleich Wahrscheinlichkeit.

Stärken-Liste

Stärken-Liste

  • Du zweifelst an dir.
  • Dein Blick richtet sich auf Defizite statt auf Fähigkeiten.
  • Dein Selbstwert fühlt sich angeknackst an.

5 Minuten Übung:

  • Schreib 10 Stärken oder kleine Erfolge von dir auf. (z. B. „Ich kann gut zuhören.“ / „Ich gebe nicht schnell auf.“)
  • Denk auch an Situationen, die du allein gut gemeistert hast.
  • Erlaube dir, auch kleine Dinge gelten zu lassen.
  • Wähle eine Stärke, die du morgen bewusst einsetzen willst.
  • Lies deine Liste am Ende einmal laut oder bewusst durch.

1%-Boost

1%-Boost

  • Du hast das Gefühl, alles ändern zu müssen.
  • Große Vorsätze überfordern dich.
  • Du bleibst eher im Stillstand.

5 Minuten Übung:

  • Frag dich abends: „Was kann ich morgen 1 % besser machen?“
  • Wähle eine kleine Sache (z. B. 1 % mehr zuhören, 1 % mutiger fragen, 1 % freundlicher schreiben).
  • Entscheide dich bewusst für nur einen Mini-Schritt.
  • Setz ihn am nächsten Tag gezielt um.
  • Lass es klein – aber mach es wirklich.

Wertschätzungs-Bilanz

Wertschätzungs-Bilanz

  • Du hast das Gefühl, niemand sieht dich.
  • Du übersiehst, was zwischen dir und anderen passiert.
  • Dein Beitrag wirkt in deinen Augen klein.

5 Minuten Übung:

  • Schreib zwei kurze Listen nebeneinander.
  • Liste A: Was habe ich diese Woche für andere getan? (z. B. zugehört, geholfen, nachgefragt).
  • Liste B: Was haben andere für mich getan? (z. B. ein freundliches Wort, ehrliches Interesse).
  • Halte es konkret und kurz.
  • Lies dir am Ende beide Seiten bewusst durch.

Dankbarkeits-Ritual

Dankbarkeits-Ritual

  • Nähe fühlt sich distanziert an.
  • Du sagst selten, was dir wirklich gut tut.
  • Wertschätzung bleibt oft unausgesprochen.

5 Minuten Übung:

  • Wähle eine Person, die dir wichtig ist.
  • Schreib eine kurze, konkrete Dankesnachricht.
  • Benenne: Wofür bin ich dankbar? (z. B. „Unser Gespräch hat mir gutgetan.“)
  • Sag, was genau diese Person für dich bedeutet.
  • Halt es kurz, ehrlich und warm.